Ersatzneubau einer Brücke über das Steinhauser Tief

Projektbeschreibung
Die Autobahn GmbH des Bundes, Außenstelle Oldenburg, ersetzt in den kommenden Jahren die Autobahnbrücke im Zuge der A29 über das Steinhauser Tief zwischen den Anschlussstellen Varel-Bockhorn und Zetel. Das Bestandsbauwerk, eine 27 Meter lange Plattenbrücke aus dem Jahr 1972, weist Schäden auf, die die langfristige Haltbarkeit gefährden und muss daher durch einen Neubau ersetzt werden.
Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten. Zunächst wird die bestehende Brücke in Fahrtrichtung Wilhelmshaven abgerissen und ersetzt, danach das Bauwerk in Fahrtrichtung Oldenburg. Der Verkehr kann somit während der gesamten Bauzeit weiter fließen. Ausnahmen sind wenige Sperrungen der Autobahn für den Ausbau und Einbau der Überbauten.
Das Gesamtvorhaben wird voraussichtlich im 4. Quartal 2027 abgeschlossen.
Verkehrsführung
In Vorbereitung auf die Bauarbeiten werden zwei Mittelstreifenüberfahrten hergestellt, um den Verkehr im weiteren Verlauf an der Baustelle vorbeizuführen.
Voraussichtlich ab Ende März 2025 erfolgt dann der Rückbau des nördlichen Teilbauwerks (Fahrtrichtung Wilhelmshaven) sowie der Bau der neuen Brücke. Mit Beginn der Arbeiten wird der Verkehr auf eine Spur je Fahrtrichtung umgeleitet und über das südliche Teilbauwerk geführt.
Nach Abschluss dieser Bauphase wird die Verkehrsführung umgebaut: Der Verkehr verläuft dann einstreifig über das neue, nördliche Teilbauwerk und die Arbeiten am südlichen Teil beginnen.
Umwelt-, Natur- und Artenschutz
Da die Brücke direkt über einen Wasserlauf führt, nimmt der Gewässerschutz einen zentralen Stellenwert in Planung und Ausführung ein. Um den Anforderungen an Umwelt-, Natur- und Artenschutz gerecht zu werden, betreut eine Umweltbaubegleitung den gesamten Projektablauf.
Bereits im Vorfeld hat die Autobahn GmbH Maßnahmen zum Schutz der Rauchschwalbe in diesem Bereich ergriffen. Am südlichen Teilbauwerk wurden Nisthilfen angebracht um die Vögel für die Brutzeit gezielt dorthin und weg vom nördlichen Teilbauwerk zu locken. Der Abbruch des südlichen Teilbauwerks beginnt erst nach dem Ende der Brut- und Setzzeit.
Ansprechpartner

Björn Buske
Pressesprecher
E-Mail-Adresse
presse.nordwest[@]autobahn[.]de
Telefon
+49 441 770 530 160
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung: NordwestMoslestraße 7
26122 Oldenburg