In Umsetzung

A7: Grundinstandsetzung zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Egestorf

Die Betonfahrbahn in Richtung Süden wird im niedersächsischen Bereich auf einer Länge von 5,6 Kilometern grundhaft instandgesetzt.

Fugenriss einer Betonfahrbahn (Symbolbild)

Projektbeschreibung

Beide Richtungsfahrbahnen weisen im genannten Abschnitt altersbedingt und aufgrund der hohen Verkehrsbelastung massive Schäden auf, die bis in die Tragschichten (Schichten, die die oberste Fahrbahndecke tragen) reichen. Von daher muss die Autobahn in diesem Abschnitt komplett erneuert werden.


Daten und Fakten

Im Jahr 2023 wurde die A7 in Richtung Hannover bereits zwischen den Anschlussstellen Thieshope und Garlstorf grundhaft instandgesetzt. 

Seit 2024 werden die Arbeiten fortgesetzt und der 5,6 Kilometer lange Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Egestorf grundhaft erneuert. Während der Arbeiten hat sich ein größeres Schadensbild eingestellt, was zu erheblichen zeitlichen Änderungen im Bauablauf geführt hat. Witterungsabhängigen Arbeiten, wie beispielsweise Betonarbeiten, mussten aufgrund der nassen und kalten Witterung ins Frühjahr 2025 verschoben werden. Die Fertigstellung verschiebt daher auf September 2025.


Weitere Informationen

Hintergrund

Die A7 im genannten Bereich wurde 1958 gebaut und 1991 auf drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung erweitert. Auf dem Streckenabschnitt fahren täglich 62.600 Kfz/ 24h mit einem Schwerlastanteil von ca. 15%.

Die Strecke muss nach nunmehr ca. 32 Jahren Betrieb gesamthaft erneuert werden. Darunter versteht man den Gesamtabbruch der Autobahn, Ausbau aller Schutzeinrichtungen, Entwässerungsleitungen, Betondecke und Tragschicht.

Danach wird die Entwässerung neu eingebaut, eine Zementverfestigung als neue Tragschicht eingebracht und eine neue Betondecke hergestellt. Diese besteht aus einem Unter- und Oberbeton und wird „schwimmend“ verlegt.

Danach werden alle notwendigen Sicherungssysteme hergestellt und die Markierung aufgebracht.



20.3.2025

Die Arbeiten gehen voran

Derzeit laufen die Arbeiten an den Entwässerungseinrichtung. So stehen zurzeit z.B. der Einbau von 300 Regenabläufe an. Weiterhin werden die Beton- und Asphaltarbeiten ausgeführt. Daran anschließend werden die Fahrzeugrückhaltesysteme auf der Strecke sowie an den Anschlussstellen Garlstorf hergestellt und die Markierungen auf der neuen Fahrbahn wieder aufgebracht. Zum Schluss muss die Verkehrsführung wieder zurückgebaut und die Mittelstreifenüberfahrten geschlossen werden.

Die baustellenbedingte 4+0 -Verkehrsführung (je Richtung zwei Fahrstreifen auf der Richtungsfahrbahn Hamburg) bleibt bis auf Weiteres aufrechterhalten. Ebenso bleiben die Anschlussstellen Garlstorf und auch die Rastplätze Garlstorfer Wald West (Richtung Hannover) und Schaapskaben Ost (Richtung Hamburg) geschlossen.

Ansprechpartner

Veronika Boge

Pressesprecherin Hamburg & Nord-Niedersachsen

Telefon
+49 40 2351338141

Die Autobahn GmbH des Bundes

Niederlassung: Nord
Heidenkampsweg 96-98
20097 Hamburg