Im April 2024 wurde mit der Grundinstandsetzung des rd. 5,6 km langen Streckenabschnitts der A7 zwischen den Anschlussstellen (AS) Garlstorf (40) und Egestorf (41) der Richtungsfahrbahn (RiFa) Hannover begonnen.
Während der Arbeiten hat sich ein größeres Schadensbild eingestellt, was zu erheblichen zeitlichen Änderungen im Bauablauf geführt hat. Witterungsabhängigen Arbeiten, wie beispielsweise Beton- und Asphaltarbeiten, mussten aufgrund der nassen und kalten Witterung ins Frühjahr 2025 verschoben werden. Die Fertigstellung verschiebt daher auf September 2025.
Derzeit laufen die Arbeiten an den Entwässerungseinrichtung. So stehen zurzeit z.B. der Einbau von 300 Regenabläufe an. Weiterhin werden die Beton- und Asphaltarbeiten ausgeführt. Daran anschließend werden die Fahrzeugrückhaltesysteme auf der Strecke sowie an den AS Garlstorf hergestellt und die Markierungen auf der neuen Fahrbahn wieder aufgebracht. Zum Schluss muss die Verkehrsführung wieder zurückgebaut und die Mittelstreifenüberfahrten geschlossen werden.
Die baustellenbedingte 4+0 -Verkehrsführung (je Richtung zwei Fahrstreifen auf der Richtungsfahrbahn Hamburg) bleibt bis auf Weiteres aufrechterhalten. Ebenso bleiben die AS Garlstorf und auch die Rastplätze Garlstorfer Wald West (RiFa Hannover) und Schaapskaben Ost (RiFa Hamburg) geschlossen.
Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich unter Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung mit besonderer Vorsicht zu durchfahren.
Hinweis für GST:
Informationen zu den aktuellen Durchfahrtsbreiten und mehr finden Sie unter autobahn.de – für Unternehmen – regionale Besonderheiten Nord.
Informationen zu Baustellen kürzerer Dauer (z.B. temporär, kurzfristige Maßnahmen, Wander- oder Tagesbaustellen u.ä.) finden Sie auf der Baustellenkarte auf der Website www.autobahn.de/betrieb-verkehr
Hintergrund:
Die A7 im genannten Bereich wurde 1958 gebaut und 1991 auf drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung erweitert. Auf dem Streckenabschnitt fahren täglich 62.600 KFZ/24h mit einem Schwerlastanteil von ca. 15 %. Die Strecke muss nach nunmehr ca. 32 Jahren Betrieb gesamthaft erneuert werden. Darunter versteht man den Gesamtabbruch der Autobahn, Ausbau aller Schutzeinrichtungen, Entwässerungsleitungen, Betondecke und Tragschicht. Danach wird die Entwässerung neu eingebaut, eine Zementverfestigung als neue Tragschicht eingebracht und eine neue Betondecke hergestellt. Diese besteht aus einem Unter- und Oberbeton und wird „schwimmend“ verlegt. Danach werden alle notwendigen Sicherungssysteme hergestellt und die Markierung aufgebracht.